Gedruckte Elektronik

Gedruckte bzw. hybride Elektronik sind elektronische Schaltungen und Anwendungen, die teilweise oder komplett mittels Druckverfahren hergestellt werden. Es werden elektronische Funktionsmaterialien, auf einem flexiblen oder starren Trägermaterial gedruckt (Hybride Elektronik). Als Basismaterialien für flexible und starre Träger werden unter anderem PET Folien, Kupferlaminate oder Flachgläser verwendet. Die Basismaterialien werden mit leitfähingen Strukturen versehen, die anschließend mit einem speziell für das Trägermaterial entwickelte Löt- oder Klebeverfahren, mit elektrischen Bauteilen verheiratet werden.
Somit erhält das Trägermaterial eine elektrische oder auch intelligente Funktion.

Mit dieser hybriden Elektronik können somit bestehende Elektronik um neue Funktionen erweitert werden. So können zusätzliche Funktionen wie z.B. Antennen zur drahtlosen Übertragung von Informationen mittels RFID (radio-frequency identification), Heizungen, kapazitive Schaltungen oder transparente und dehnbare Leiter in bestehende Systeme effizient eingebracht werden. Durch die Kombination verschiedener Technologien können somit auch redundante Taster oder E-Paper TAGs hergestellt werden.

Im Gegensatz zur herkömmlichen Leiterplatentechnolgien können mit Hilfe gedruckter Elektronik auch dehnbare und felxible Substrate mit elektrischen Funktionen ausstatten werden. Dabei können auch transpartenr leitfähige Materialien zum Einsatz kommen.